DER MANTEL

DER ÄTHIOPISCHE MANTEL

Schatten des Mantels
Der Mantel in der Villa Freischütz

In der Ausstellung geht es um die Reise, die ein ausgewähltes Objekt zurückgelegt hat: ein prächtiger Mantel aus Äthiopien. Wie ist er in die Sammlung der Villa Freischütz gelangt? Und sollte er nach Afrika zurückkehren?

Diesen spannenden Fragen widmen wir uns im Rahmen des Euregio-Museumsjahres mit dem Motto „Museum bewegt“. Die Ausstellung nutzen wir, um uns in die Debatte zu Kolonialismus und Museumsobjekten einzuklinken. Die Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Teil italienischer und Südtiroler Geschichte kann unseren Blick für heutige Ungerechtigkeiten schärfen. So nimmt uns der Mantel mit auf eine Reise zu uns selbst.

Unter herta.waldner@fondnavug.org oder +39 339 4321283 können ab 6. September 2021 Zeitfenster für den Ausstellungsbesuch zu den regulären Öffnungszeiten gebucht werden.

Für den Besuch in der Villa Freischütz ist ein Green Pass notwendig. Es gelten das Abstandsgebot von 1,5 m und im Innenbereich das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Wir öffnen die Ausstellung bewusst für Diskussionen, vor allem auch nach Äthiopien hin. Etwas später veröffentlichen wir hier den zentralen Ausstellungstext, neben Deutsch und Italienisch auch auf Englisch und Amharisch und geben einen filmischen Einblick in die Ausstellung. Über die Kommentarfunktion und über info@villafreischuetz.org kann Feedback an das Kurator*inneteam Ariane Karbe und Hannes Obermair geschickt werden.

Wozu und das Feedback bewegt, wissen wir noch nicht: vielleicht zeigen wir die Ausstellung nächstes Frühjahr noch einmal – ganz anders. Oder wir widmen den Reaktionen eine Folge des Podcasts, der begleitend zur Ausstellung erscheint. Oder… Wir sind gespannt!

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